CO2-neutrales Bürogebäude mit Fabrikhalle, Fertigstellung 1999
Auftraggeber
Bauherrengemeinschaft Solar Fabrik, Freiburg
Architektur
Rolf + Hotz, Freiburg
HLS
Krebser & Freyler, Teningen
Gebäudekonzept
Zur passiven Sonnenenergienutzung
wird der südorientierte dreistöckige Verwaltungstrakt über
eine Glashalle erschlossen. Die Glasfassade wird allein über Photovoltaikmodule
statisch verschattet. Im Norden schließt sich eine Fabrikhalle für
die Solar-Fabrikation und einen Ökofachmarkt an. Die Glashalle und
die Fabrikhalle werden über Erdkanäle natürlich belüftet
und klimatisiert. Beton und Natursteinwände sorgen für thermische
Speichermassen in der begrünten Glashalle. Mit solarer Elektrizitätserzeugung
und einem Rapsöl-Blockheizkraftwerk mit Rapsöl-Spitzen-lastkessel
wird der gesamte Energiebedarf des Gebäudekomplexes solar und damit
CO2-neutral bereitgestellt.

CO2-neutrale Energieversorgung der Solarfabrik Freiburg.
Gebäudekenndaten
Bruttogeschoßfläche
4260 m², Bruttorauminhalt 20100 m³, Glasfläche der Glashalle
900 m²
Leistungen unseres Büros
Beratung ökologische Baumaterialien, Entwurf und Dimensionierung der
Erdkanäle und der Lüftung und Klimatisierung, Wärmeschutznachweis,
dynamische Gebäudesimulationen, Entwurf und Dimensionierung der vollständig
regenerativen und CO2-neutralen
Energieversorgung, Berechnung der Jahresdauerlinien für das Rapsöl-BHKW
Heizwärmebedarf berechnet:
Fabrikhalle 17,1 kWh/(m³a),
Verwaltungstrakt 13,4 kWh/(m³a)
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Isometrische Skizze der Gebäude und der Erdkanäle
Erdkanäle
Gesamtlänge 137 m, Betonrohre D=1200 mm, maximale Luftmenge
12.000 m³/h, Betrieb durch thermischen Auftrieb, Regelung durch
Öffen und Schließen von Abluftöffnungen in der Glashalle
und in den Fabrikationshallen

Anteile regenerativer Energiequellen zur Wärme- und
Elektrizitätsversorgung der Solarfabrik

Glashalle und Verwaltungstrakt der Solarfabrik
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